FDP-Gesundheit und Pflege

FDP- Gesundheit und Pflege

Zu wenige Pflegefachkräfte in Deutschland?

PflegeIn Deutschland gibt es tatsächlich zu wenige Pflegefachkräfte und viel mehr Bürokratie. Das  stellt jetzt schon ein Problem da, denn jeder kann wegen Krankheiten oder wegen dem Alter in eine Lage geraten, in welcher man seinen Alltag nicht mehr alleine durchführen kann. Es fehlen nicht nur zu wenige Fachkräfte in diesem Beruf, sondern auch ein solides Finanzierungssystem. Die Folge hierzu ist, dass die Pflegefachkräfte überlastet sind. Der Zeitmangel und die Dokumentationspflichten vermindern die Pflege auf das Notwendigste, somit kommt die individuelle Zuwendung viel zu kurz. Die Politik muss schnell handeln können, denn in der Zukunft werden mehr ältere Menschen in Deutschland leben. Das wissen wir alle mit Sicherheit.

 

Wie geht die FDP hiermit um?

Für die Freien Demokraten muss sich die jeweilige Pflege an den individuellen Bedürfnissen der bestimmten Person orientieren. Die Pflegebedürftigkeit sollte nicht nur anhand körperlicher Einschränkung, sondern auch mittels geistiger und psychischer Aspekte beurteilen werden. Hierzu wollen die FDP die kapitalgedeckte Eigenvorsorge stärken, auch die Bürokratie abbauen, die beruflichen Bedingungen für Pflegefachkräfte verbessern und Alternativen zur ambulanten und stationären Pflege zu fördern.

Wie will die FDP diese Ziele erreichen?

Sie wollen den Pflegeberufen mehr Anerkennung und Entwicklungsmöglichkeiten schenken. Des weiteren sollen in der Pflegeausbildung Qualität, Kapazitäten und Spezialisierungsmöglichkeiten gesichert werden.  Weil die Beamten Wirtschaft und Dokumentationspflicht ein riesiger Grund für die wenigen Pflegefachkräften ist, will die FDP diese abbauen. Sie wollen zudem neue digitale Möglichkeiten nutzen. Mit diesen wollen sie zum Beispiel Die Gesundheitszustände überwachen, somit Ältere länger selbständig leben bzw. wohnen können.

 

FDP und die Gesundheit

Die FDP sieht die Gesund als eine der besten Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Doch diese Selbstbestimmung darf nicht zerstört werden durch benötigte medizinische Hilfe. Ein solches Szenario im Gesundheitswesen schränkt die Eigenverantwortung und Wahlfreiheit äußerst ein.

Beispiele sind hierfür:
  • Ärztemängel auf dem Land
  • unterfinanzierte Krankenhäuser mit wirtschaftlichen Fehlanreizen bei der Patientenversorgung und überbordende Bürokratie
  • Zwangs Rationierung durch Budgetierung
  • und lange Wartelisten für Facharzttermine

Aus diesen Gründen zweifeln einige Menschen, ob ihr Wohl noch im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung steht. Die FDP wollen genau dies ändern. Das Leitbild von ihrer Gesundheitspolitik sind erwachsene Patientinnen und Patienten. Auf Grund dessen setzten sie sich weiterhin für die freie Arzt-, Krankenhaus-, Therapie- und Krankenkassenwahl ein. Zudem wollen sie allen Menschen eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sichern. Hiermit setzen die Freien Demokraten auf die Angelegenheiten der Selbstverwaltung und des Wettbewerbs für effektive Lösungen. Unter anderem wollen sie die Möglichkeiten des medizinischen und digitalen Fortschritts nutzen und somit das Gesundheitssystem an die demografische Entwicklung anpassen.  Die demografische Entwicklung zeigt die Veränderung in der Bevölkerungsstruktur eines Landes, in diesem Fall Deutschland. Es werden Merkmale wie Alter, Geschlecht, Nationalität oder Bevölkerungsbewegungen innerhalb des gewählten Raumes untersucht. In neuerer Zeit wird äußerst viel Aufmerksamkeit dem Alter zugewendet.

 

Die FDP setzt sich für diese Sachen ein

Pflege

Sie wollen gemeinsam eine integrierte und sektorübergreifende Bedarfsplanung einführen und die Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitssystem weiter einsetzen. Die verschiedenen Möglichkeiten der Digitalisierung soll insbesondere die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation in der Krankenpflege, zur Entlastung der Pflegekräfte, eingesetzt werden.  Zudem, besonders im Handlungsbedarf, die Weiterentwicklung der Notfallversorgung unterstützen. Außerdem wollen die FDP die Situation der Geburtshilfe verbessern. Im Rahmen der Sondierungen sprechen die Freien Demokraten über wichtige Themen. Zu diesen gehören die Krankenhausinvestitionen, die Weiterentwicklung des Medizinstudiums bzw. die Zahl der Medizinstudienplätze, die Stärkung der Unabhängigkeit des medizinischen Dienstes der Krankenkasse, Patientenrechte und Patienten- und Versicherten Beteiligung. Ein bedeutendes Anliegen sind auch die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege zu verbessern. Deswegen beschäftigen sich die Freien Demokraten mit der Vergütung und die volle Refinanzierung von Tarifsteigerungen im Rahmen der Krankenhausvergütung. Hier zu prüfen sie die Möglichkeit eines Sofortprogramms, welches dabei helfen soll die Personalausstattung zu verbessern.

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Etappen der liberalen Gesundheitspolitik

Im folgenden werden wir die verschiedenen Phasen von 1975-2012 die die Gesundheitspolitik durchlief erläutern.

In den ersten Nachkriegsjahrzehnten und in der sozialliberalen Reformära war die Gesundheitspolitik von einem Ausbau der Gesundheitsversorgung gekennzeichnet. Die ausbaufähige Ausgabenentwicklung galt überwiegend als nicht sonderlich problematisch, weil hohe Wachstumsraten im Wirtschaftsbereich zu einem starken Einnahmezuwachs bei den Krankenkassen führten. Dies änderte sich mit der Weltwirtschaftskrise die im Jahr 1973/74 einsetzte. Durch deren Folgen wurden im Durchschnitt eher niedrige Wachstumsraten und hohe, in der Tendenz steigende Arbeitslosenzahlen die volkswirtschaftliche Entwicklung prägen festgestellt.

Traditionelle Kostendämpfungspolitik (1975-1992)

In dieser Phase wurden einige Gesetze verabschiedet:

  • Krankenversicherungskostendämpfungsgesetz (1977)
  • Kostendämpfungs-Ergänzungsgesetz  (1981)
  • Haushaltsbegleitgesetz (1982)
  • Krankenhaus-Neuordnungsgesetz (1984)
  • Gesetz über die kassenärztliche Bedarfsplanung (1986)
  • Gesundheits-Reformgesetz (1988)

Diese Phase ist durch mehrere Merkmale gekennzeichnet:

1)Einnahmeorientierte Ausgabenpolitik

Das Hauptziel dieser Phase war es die Gemeinkrankenversicherungs-Ausgaben (GKV-Ausgaben) den Einnahmen anzupassen.

2) Einbindung der Akteure der gemeinsamen Selbstverwaltung

Die Ausgabenpolitik setzte auf Empfehlungen und war sehr darum bemüht, die Akteure der gemeinsamen Selbstverwaltung in die Kostendämpfung einzubinden. Dieses Ziel wurde durch die Übertragung von Steuerungskompetenzen an Krankenkassen und Verbände der Leistungsanbieter (Korporatisierung) und durch die Einrichtung der Konzertierten Aktion des Gesundheitswesens erreicht.

3) Stärkung der Kassen gegenüber den Leistungsanbietern

Der Gesetzgeber hatte das Ziel die Verhandlungsposition der Krankenkasse gegenüber den Leistungsanbietern zu stärken.

4) Korrekturen von Handlungsanreizen bei den Leistungsanbietern

Der größte Teil der Ausgaben für die Krankenversicherung ist anbieterinduziert. Der Gesetzgeber versucht die Kostendämpfungsbemühungen, solche Strukturen und Anreize zu korrigieren. Dazu zählen folgende Maßnahmen:

kassenärztliche Bedarfsplanung
Rückführung einer Ausweitung von technisch-apparativen Leistungen
Modifizierung des Vergütungssystems in der stationären Versorgung
Begrenzung des Angebots von medizinischen Großgeräten

5) Privatisierung von Behandlungskosten

Für die verschiedenen Leistungen werden individuelle Zuzahlungen eingeführt und sukzessive erhöht.

Wettbewerbsorientierte Strukturreformen (seit 1992)

Auch in dieser Phase wurden wieder einige Gesetze verabschiedet:

  • Gesundheitsstrukturgesetz (1992)
  • Beitragsentlastungsgesetz (1996)
  • 1. GKV-Neuordnungsgesetz (1997)
  • 2. GKV-Neuordnungsgesetz  (1998)
  • Solidaritätsstärkungsgesetz (1998)
  • GKV-Gesundheitsreformgesetz (1999)
  • Fallpauschalengesetz (2002)
  • GKV-Modernisierungsgesetz (2003)
  • GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (2007)
  • GKV-Finanzierungsgesetz (2010)
  • Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (2010)
  • GKV-Versorgungsstrukturgesetz (2011)

Die Hauptprobleme diese Phase lagen vor allem im Bereich des Gesundheitswesens und der gesellschaftlichen Umwelt.

  • Scheitern des Gesundheitsstrukturgesetzes (1989)
  • Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung (1991/92)
  • Rentenreform (1992). Sie beinhaltete die Kombination der Renten an die Nettoentwicklung und nicht mehr an die Bruttoentwicklung. => drohende Rentenkürzung
    verschärfte Konkurrenz der Wirtschaftsstandorte durch Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen

Der zweite Teil der Phase wurde mit dem Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik mit dem Gesundheitsstrukturgesetz (1992) eingeleitet.

Der mit dem GSG vorgenommene Richtungswechsel in den gesundheitspolitischen Reformbemühungen bildete eine Basisorientierung für die nachfolgenden Gesetze. Gesundheitspolitik bewegt sich seither auf dem 1992 eingeschlagenen Entwicklungspfad fort.

Diese Phase wird durch folgende Merkmale definiert:

Durch die Einführung einer freien Kassenwahl wurde ein Wettbewerb der Krankenkassen um Versicherte gegründet
=> Finanzierungsträger haben ihre Bestandsgarantie verloren

Durch die Einführung von Pauschalen wurde ein Finanzierungsrisiko von den Finanzierungsträgern auf die Leistungsanbieter verlagert
im ambulanten Sektor orientiert sich die ärtztliche Honorierung noch am Grundsatz der Einzelleistungsvergütung, allerdings jetzt mit neu auserarbeiteten Praxisbudgets
im stationären Sektor fanden zum ersten Mal von der Weildauer unabhängige Pauschalvergütungen Anwendung
in der dritten Stufe der Gesundheitsreform wurde die Privatisierung von Krankenbehandlungskosten behandelt
die Reformen zielen darauf Wettbewerbsbeziehungen zwischen Finanzierungsträgern und Leistungsbringern zu knüpfen
Mithilfe all dieser Punkte kann sich mehr auf das Ziel der Ausgaben- und Mengenbegrenzung konzentriert und orientiert werden.

Die Gesundheitspolitik der Liberalen

Viele Parteien vertreten ähnliche Positionen im Bereich der Gesundheitspolitik. Gesund sein ist eine der besten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben, dies steht oft im Einklang mit liberalen Parteien. So endet die Selbstbestimmung oft bei der Gesundheit oder jegliche Art von medizinischer Verpflegung. Ein gerechtes Gesundheitssystem, in welches die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht, ist das Ziel der Liberalen.

Keiner sollte aufgrund seines Einkommen eine schlechtere medizinische Behandlung bekommen. Auch lange Wartezeiten sollen komplett gestrichen werden.  Oder nicht in der Lage sein, seine Gesundheit zu bewahren oder auch möglicherweise zu stärken.
Trotz Allem sind viele Menschen gezwungen sich aufgrund ihres Einkommen, in puncto Gesundheit, sich anders Beraten zu lassen oder nicht die Versorgung zu bekommen die sie benötigen, was dazu führt, dass viele Menschen sich fragen ob auch ihr Wohl im Mittelpunkt des Gesundheitswesen steht.



Es fängt oftmals schon bei den ewig langen Wartelisten für Fachärzten sowohl in ländlichen als auch in städtischen Bereichen. Ebenfalls sollen die Wartezeiten für Ambulante Versorgung in Stadt und Land. Desweiteren sind Medikamenten für viele Bürger oftmals nur schwer zu bezahlen, wobei keineswegs Rücksicht genommen wird.

Die Ziele und Anforderungen der Liberalen zur Gesundheitspolitik:

  • Wahlmöglichkeit zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ungeachtet des Einkommens: Keiner Sollte die Wahl einer Krankenversicherungen von seinem Einkommen abhängig machen.
  • Aufhebung der Budgetierung im Gesundheitssektor.
  • Die Unterfinanzierung der Krankenhäuser beenden: Es soll mehr Geld in unser Gesundheitssystem gebracht werden.
  • Auf dem Pharmamarkt eine höhere Chancengleichheit für den Einzelnen.
  • Anpassung und Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitssektor.
  • Größere Kostenübernahme für die älteren Generationen.
  • Personalmangel durch finanzielle Zuschüsse in Krankenhäuser vorbeugen.
  • Dem Bürger muss eine Wahlfreiheit im Gesundheitswesen gestattet werden: Hierbei soll der Bürger, frei nach seinem Willen und Anforderungen darüber entscheiden dürfen von welchem Arzt oder auch Therapeuten er sich behandeln lassen möchte.
  • Kein Mensch sollte durch Krankheit in  soziale Not geraten.

Liberale Gesundheitspolitik und ihre Grundlagen

Grundlagen der liberale Gesundheitspolitik

Was ist die liberale Gesundheitspolitik ?

Die liberale Gesundheitspolitik hat die Grundlage Menschen, welche selbst nicht in der Lage sind, eine Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Das heißt sie wollen eine Privatisierung des Krankenversicherungssystems, welche durch die soziale Absicherung ergänzt wird.  Durch die liberale Gesundheitspolitik wird Wettbewerb, soziale Sicherheit und Freiheit gewährleistet.

Die liberale Gesundheitspolitik hat das Fundament die Eigenverantwortung und Wahlfreiheit des Versicherten, des Patientens und des Bürgers zu erhalten.

Durch die liberale Gesundheitspolitik wollen sie die Vergleichbarkeit und Vielfalt der einzelnen Versicherungen fördern.

Was passiert ?

Sobald die liberale Gesundheitspolitik eingeführt wird, ist jeder Bürger dazu verpflichtet eine Gesundheitsversicherung bei einer Krankenversicherung seiner Wahl abzuschließen. Ein Katalog mit medizinisch notwendigen Leistungen wird von solchen Versicherungen umfasst. Sobald jedoch eine Leistung über die dieser Katalog hinausgeht erbracht werden sollte, muss sich der Bürger individuell dafür versichern lassen. Jedoch hat jeder Bürger die freie Wahl, bei welcher Krankenkasse er sich versichern lassen möchte.

Durch die liberale Gesundheitspolitik wird ein neuer Wettbewerb zwischen den Krankenkassen entstehen. Denn die jetzigen Krankenkassen entwickeln sich nun zu privaten Versicherungsunternehmen. Durch die Wahlfreiheit seine Krankenkasse selbst zu wählen, entsteht ein großer Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Versicherungsunternehmen. Jedoch bringt der Wettbewerb zwischen den Unternehmen ein leistungsfähiges Preissystem und große Effizienz mit sich. Dadurch wird ein finanzieller Spielraum für Innovation und Forschung entstehen und sichert damit eine hochwertige und qualitative Versorgung aller Bürger. Zu ergänzen ist, dass um die finanzielle Versorgung der Gesundheitskosten älterer Menschen vorgesorgt gesorgt wird.

liberale Gesundheitspolitik

Die liberale Steuerreform

Durch die Umsetzung der liberalen Steuerreform soll dem Bürger mehr von seinem selbst verdienten Einkommen bleiben. Zudem soll die liberale Gesundheitspolitik den Vorteil bringen, dass die Arbeitgeberzuschüsse in Zukunft  ausgezahlt werden als steuerpflichtige Lohnbestandteile. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und die Lohnnebenkosten gesenkt. Zu ergänzen ist, dass durch das kapitalgedeckte System Vorsorge für den höheren Bedarf der Gesundheitsleistungenim Alter gesorgt ist. Zudem wird dadurch ein finanzieller Spielraum für Innovationen und Fortschritt geschaffen.

Falls gewisse Bürger nicht in der Lage sein sollten für die Grundversorgung den gewissen Beitrag zu bezahlen, erhalten sie von Unterstützung von dem Staat. Diese bieten den gewissen Bürgern einen staatlichen Transfer zu erhalten. Dabei dürfen sie nicht von den Krankenkassen abgewiesen werden, da sie zu einem Pauschaltarif versichert sind. Denn der Staat achtet hier sehr darauf, dass keinem einzelnen Bürger an medizinischer Versorgung fehlt.

Das System der sozialen Marktwirtschaft wird, durch die liberale Gesundheitspolitik, auf das Gesundheitswesen erweitert. Dieses System bringt Sicherheit für die Bedürftigen, Freiheit für die Versicherten und Wohlstand mit sich. Das heißt sie erfüllt alle Voraussetzungen für eine beständige Versorgung der Bürger.

Die Wahlfreiheit zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung

Private Krankenversicherungen

Private Krankenversicherungen (PKV) sind privatwirtschaftliche Unternehmen die Krankenversicherungen anbieten. Die meisten Länder bieten die Möglichkeit an sich nicht nur staatlich, sondern auch privat zu versichern.

Vorteile von Privaten Krankenversicherungen:

  • privatversicherte Patienten haben oft den Vorteil dass sie in Krankenhäusern und sämtlichen Einrichtungen keine bis sogar manchmal gar keine Wartezeit haben
  • mit einer privaten Krankenversicherung bekommt man je nach Tarif ein stationäres Einzelzimmer und hat Anspruch auf eine Chefarztbehandlung
  • es ist möglich eine Beitragsrückerstattung zu erhalten falls man die Leistungen nicht in Anspruch nimmt

Nachteile von Privaten Krankenversicherungen:

  • Ein Rücktritt oder Wechsel von einer privaten zu einer gesetzlichen Krankenversicherung ist nur mit bestimmten Voraussetzungen und nur schwierig möglich
  • um erst einmal in einer privaten Krankenversicherung aufgenommen zu werden wird eine Gesundheitsprüfung vorgenommen. Durch diese wird festgestellt ob bereits Vorerkrankungen bestehen, und falls ja, dann führt das bereits im Voraus zu höheren Beiträgen
  • hier zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung dagegen müssen Kinder keine Beiträge zahlen.

Gesetzliche Krankenversicherungen

Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) beruhen auf dem Solidaritätsprinzip. Das bedeutet, dass die Personen die mehr Geld verdienen auch mehr für die Krankenkasse bezahlen und somit weniger wohlhabenden Menschen helfen.

Vorteile von gesetzlichen Krankenversicherungen:

  • den größten Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherungen haben Familien mit mehreren Kindern, chronisch kranke Menschen. Aber auch bestimmte Berufsgruppen und vor allem Studenten profitieren davon
  • im Gegensatz zu privaten Krankenversicherung werden bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Ehepartner und die Kinder kostenlos mitversichert
  • man erhält ein Mutterschaftsgeld und auch bestimmte Vorsorgekuren
    Vorerkrankungen haben hier keine Relevanz
  • Man muss nicht direkt einen höheren Beitrag zahlen.

Nachteile von gesetzlichen Krankenversicherungen:

Man muss sagen dass grundsätzlich nichts falsch oder nicht gut an einer gesetzlichen Krankenversicherung ist, aber:

  • bei einer GKV muss man oft Zuzahlungen für Medikamente und Heil- und Hilfsmittel zahlen. Aber auch für Krankenhausaufenthalte werden Zuzahlungen verlangt.

Resumée:

Ich als junger Mensch habe natürlich noch nicht allzu viele Erfahrungen mit Versicherungen, insbesondere mit Krankenversicherungen gemacht. Ich finde jedoch eine private Krankenversicherung besser. Man genießt dort einige Vorteile wie oben genannt. Besonders die Rückerstattung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen finde ich besonders hilfreich und sinnvoll.

Natürlich bringt sie auch einige Nachteile mit sich, und man muss erst einmal „wohlhabend“ genug sein um sich eine solche Krankenversicherung leisten zu können. Jedoch werden bei dieser Krankenversicherungen auch die etwas weniger wohlhabenden durch die wohlhabenden unterstützt.

Die Bürgerversicherung für alle

Eine große Reform

Die Bürgerversicherung für alle ist schon lange Zeit eine sehr umstrittene Sache. Vor allem im Gesundheitswesen. Die zentralen Ziele der Bürgerversicherungen ist es eine gesetzliche Krankenversicherung für alle mit einem einheitlichen Beitragssatz einzuführen. Sie soll ebenfalls eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sein. 

 

Momentan haben wir in Deutschland ein duales System der Krankenversicherung. Das heißt 90% der Bürgerinnen und Bürger gehören einer Krankenkassen der gesetzlichen Krankenversicherung an. Das bedeutet wiederum, dass nur 10 bei einer privaten Krankenkasse versichert sind. Sobald die Bürgerversicherung für alle eingeführt werden würde, würde diese Trennung zwischen gesetzlichen und privaten Versicherungen aufgehoben werden. Somit würde jeder einzelne Bürger in die Bürgerversicherung einzahlen und erhalten somit ihre gesamten Leistungen. Demzufolge hat die Einführung der Bürgerversicherung die Abschaffung der privaten Krankenversicherung zur Folge.

Was passiert bei der Einführung

Durch die Einführung der Bürgerversicherung sollen die Beitragssätze für alle Einkünfte einheitlich sein. Zurzeit bemisst sich noch der monatliche Beitrag bei den gesetzlichen Krankenkassen an ihrem monatlichen Einkommen. Das heißt alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen einen bestimmten Prozentsatz ihres Gehaltes. Bei der Einführung der Bürgerversicherung haben sie vor diese Form beizubehalten. Ihr Prinzip dahinter lautet, jeder sollte das geben, was er kann. Jedoch sollen durch die Einführung dann die Beitragsabmessungen nach Gesundheitszustand und Alter des Versicherten wegfallen. Jedoch müssen sie bedenken, dass in der Bürgerversicherung der einheitliche Beitrag auf alle Einkommenssteuer erhoben wird. Das bedeutet wiederum, dass Lohn- oder selbstständige Arbeit würden sowie Mieteinnahmen, Kapitalerträge und andere Einnahmen neben dem normalen Einkommen in die Beitragsbemessung miteinfließen.

Arbeitgeber-/ Arbeitnehmeranteil

Sie sehen auch vor, dass sich der Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Mitgliedsbeitrag in der Zukunft fair in der Mitte teilen. Sozusagen nach dem paritätischem Prinzip. Momentan ist diese Aufteilung nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung vorhanden. Der Arbeitgeber zahlt den Teil der regelmäßig steigenden Zusatzbeiträgen komplett selbst. Sie teilen sich lediglich den allgemeinen Beitragssatz fair auf.

 

Falls die Bürgerversicherung eingeführt werden sollte, würde sie wie die gesetzliche Krankenversicherung nicht alle Gesundheitsleistungen anbieten können, welche in manchen Fällen vielleicht nötig wären. Das bedeutet sie würde lediglich die Grundbedürfnisse abdecken. Jedoch heißt es, sie solle die Grundbedürfnisse auf einem höheren Niveau als die jetzige gesetzliche Krankenversicherung. Aus diesem Grund werden die privaten Krankenversicherungen weiterhin angeboten. Somit können sie die Bürger gegen bestimmte Risiken absichern und ebenfalls höhere Leistungen sichern. Private Versicherer würden sich nun bei der Einführung der Bürgerversicherung für alle  auf den Zusatzschutz dieser Versicherung beschränken.

Die Beamten

Durch die Einführung der Bürgerversicherung für alle wären von nun auch Beamte versichert. Momentan werden die meisten Beamten von einer privaten Versicherung geschützt. Das liegt daran, dass Sie nur einen Zuschuss zu ihrem Versicherungsbeitrag bekommen, wenn sie in einer privaten Krankenkasse versichert sind. Diese Art ist auch als Beihilfe bekannt. Keine Beihilfe bekommen Beamte, welche in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Das liegt daran, dass der Arbeitgeber nicht den Teil des Krankenkassenbeitrags übernimmt.

Wird bald die Bürgerversicherung für alle eingeführt ?

Jedoch müssen sich noch keine Person sorgen machen, dass bald die Bürgerversicherung für alle eingeführt wird. Zurzeit sind nicht alle politischen Parteien der Meinung diese einzuführen. Deshalb wird davon ausgegangen, dass die Einführung der Bürgerversicherung für alle noch paar Jahre dauern kann.

Gegenüber der Einführung gibt es noch zu viele Gegenseitige Meinungen, welche einerseits positiv wie sowohl auch negativ sind.

 

Vor allem private Krankenversicherungen kritisieren die Einführung der Bürgerversicherung für Bürgerversicherung für allealle. Denn diese behaupten durch die Einführung werdeb höhere Kosten entstehen, die medizinische Versorgung wird schlechter und in der Branche der privaten Krankenversicherungen wird ein extremer Stellenabbau stattfinden. Außerdem wird behauptet, dass die Bürgerversicherung nur eine Zwei-Klassen-Medizin sei. Das heißt, nur wer genug Geld hat, kann sich eine private Krankenversicherung leisten. Sie meinen dadurch würde nur eine sehr gute Medizinische Versorgung für die Personen bestehen, welche es sich leisten können und nicht für die Bürger welche Teil der Bürgerversicherung für alle sind. Zur Folge könnten medizinische Innovationen ebenfalls ins Stocken kommen, denn hauptsächlich private Krankenversicherer sind die Innovationstreiber der Medizin.

 

Gesundheit und Pflege: Die Linke

Das Grundprinzip Gesundheit und Pflege: Die Linke

So steht die Linke für ein solidarisches und gerechtes Gesundheitssystem ein, in welches die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht. Ihrer Meinung nach darf Gesundheit nicht weiter zu einem Markt verkommen, auf dem die Profite mehr zählen als das einzelne Individuum:

So gilt auch es auch das immer beliebter werdende Privatisieren zu dämpfen, was zur Folge hat, dass die Gesundheit als Teil des Sozialstaats öffentlich organisiert werden muss. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens steht nicht nur einer guten Versorgung, sondern auch guten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten entgegen. Sie setzen auf solidarische Gesundheitsversicherung, in welche alle einzahlen. Die “Zwei-Klassen-Medizin” wollen sie überwinden.

Die Forderungen der Linke:

  • Solidarische Gesundheitsversicherung: So sollen alle mit allen Einkommen einzahlen, wodurch eine paritätische Finanzierung der Beiträge entstehen soll.

 

  • Eine Aufwertung und gesetzliche Personalbemessung in Gesundheit und Pflege: So sollen rund 100. 000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern zu Verfügung stehen.

 

  • Pflegevollversicherung: Was nichts anderes heißt als das dass alle Leistungen komplett übernommen werden. Dies hat zur Folge, dass alle Einzahlen müssen, sprich auch privat Versicherte, Beamte, Abgeordnete und Selbständige.

 

  • Gesundheitliche Versorgung: Zudem will die Linke, die Krankenhäuser bedarfsgerecht finanzieren um möglichen Personalmangel vorzubeugen. Auch die ambulante gesundheitliche Versorgung auf dem Ländlichen und Städtischen soll verbessert werden.

 

  • Gewährungen von Zuzahlungen und Leistungsausschlüsse wie etwa bei Brillen und beim Zahnersatz, bei Arzneimitteln und im Krankenhaus oder bei der Physiotherapie sollen wieder gewährt werden, ohne einer extra Zuzahlungen.

 

  • Begrenzung von Medikamentenpreise: DIE LINKE möchte den Einfluss der Pharmaindustrie zurückdrängen. So wollen sie Medikamentenpreise begrenzen.

 

  • Kürzere Wartezeiten Ambulante Versorgung in Stadt und Land: Kürzere Wartezeiten und eine schnelle Versorgungen können über Leben und Tod entscheiden, so ist es nur üblich, diese so gering wie möglich halten zu wollen.

 

  • Gesundheitsförderung statt Wettbewerbsdruck: Die beste Gesundheitspolitik ist die, die Gesundheit fördert und Krankheit verhindert.

 

  • Eine leichte Sprache und verständliche Patienteninformationen müssen selbstverständlich werden: So will die Linke das Gesundheitswesen von Barrieren befreien – von Hindernisse beim Zugang zu Arztpraxen und Krankenhäusern aber auch von Hindernissen in der Kommunikation mit Patienten.

Piratenpartei Gesundheitspolitik

Die PIRATEN Partei orientiert sich am Wohl der Patientinnen und Patienten, ohne die Seite der Leistungserbringer und Dienstleister im Gesundheitswesen zu vernachlässigen. Dabei berücksichtigen sie, dass auch in der Gesundheitsversorgung kluges Haushalten mit den zur Verfügung stehenden Mitteln notwendig ist.

Transparenz

Für Patientinnen und Patienten ist es kaum möglich die Qualität der ärztlichen Behandlung sowohl im Krankenhaus als auch insbesondere im niedergelassenen Bereich zu überprüfen. Die Piraten fordern die verständliche Aufbereitung, Veröffentlichung und priorisierte Weiterentwicklung von Qualitätsmerkmalen.

Weiterhin fordern sie die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungsprozessen von der Entstehung über die Bearbeitung und Beratung bis hin zur Beschlussfassung. Das gilt sowohl für die Entscheidungsträger in der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens als auch für die politischen Gremien. Dies schließt Beschlüsse über die Verwendung gemeinschaftlich aufgebrachter Mittel.

Finanzierung

Die Finanzierung des Gesundheitssystems betrachten sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher sehen sie in der Einbeziehung sämtlicher Bürgerinnen und Bürger in die Sozialversicherung unter Berücksichtigung möglichst aller Einkommensarten ein sinnvolles Modell zur Finanzierung dieses Systems. Sie erkennen allerdings die Einschränkungen der Wahlfreiheit in dieser Art der Finanzierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die Anbieter privater Krankenversicherungen an und verstehen ihre Bedenken. Daher setzen sie uns für einen Volksentscheid ein, um einen gesellschaftlichen Konsens in dieser wichtigen Frage des gemeinschaftlichen Zusammenlebens zu erreichen.

Elektronische Gesundheitskarte

In der derzeitigen Form lehnen PIRATEN die elektronische Gesundheitskarte jedoch ab. Sie fordern ergänzend die verbindliche Einführung dezentraler Speichermöglichkeiten direkt auf der Chipkarte. Durch diesen Speicher können, ergänzt durch die Möglichkeit rechtssicherer elektronischer Unterschriften, alle Anforderungen an eine moderne IT-Infrastruktur bei gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes erfüllt werden. So erhalten Patientinnen und Patienten die volle Entscheidungshoheit über ihre Daten und können die Vorteile dieser Technologie nutzen.

Betäubungsmittelgesetzes

Piraten fordern eine Neufassung des Betäubungsmittelgesetzes, in der die psychotropen Substanzen neu bewertet werden

Medizinisches Cannabis 

Cannabinoidhaltige Medikamente sollen anderen verkehrsfähigen Medikamenten gleichgestellt werden. Es liegt dabei im Ermessen des behandelnden Arztes, ob dabei der Echtstoff zum Einsatz kommen soll. Die Kosten sind von den Krankenkassen zu tragen.

Keine Einschränkungen für e-Zigaretten

Der derzeit freie Handel und Gebrauch liquidverdampfender E-Zigaretten soll nicht über den Jugendschutz hinaus eingeschränkt werden. Stattdessen fordern sie die Schaffung von Qualitätsstandards für Produktion und Handel von E-Zigaretten und Liquids.

Entkriminalisierung der Konsumenten

Der private Umgang mit psychotropen Substanzen muss komplett entkriminalisiert werden. Anbau und Herstellung für den Eigenbedarf dürfen nicht bestraft werden.